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Eine Bogen-Bundesligasaison mit vielen Unbekannten
Eine Bogen-Bundesligasaison mit vielen Unbekannten

31.10.2017 – Zwei Wochen ist mit der Weltmeisterschaft gerade der Jahreshöhepunkt der Bogenschützen überschritten, da beginnt schon die neue, 21. Saison der Bundesliga mit dem Recurvebogen. Es dürfte eine Runde mit vielen Unbekannten werden.

So weiß Berlins Trainerin Irene Abel nicht, ob ihre Gleichung aufgeht. Im Februar stand ihr ständig zu den Favoriten zählendes Team im Wiesbadener Finale und wurde Dritter, jetzt ist es das erste Ziel der Hauptstädter, den Abstieg zu vermeiden. Denn Bundestrainer Oliver Haidn hat seinen Nationalschützen eine mehrwöchige Pause dringend empfohlen, um nach der langen Saison mit dem späten Highlight die Akkus wieder aufzuladen. Bei Berlin werden deshalb die Olympiazweite von Rio, Lisa Unruh, und Elena Richter wohl zunächst fehlen, auf unbestimmte Zeit.

Auch Meister Dauelsen werden diese Sorgen in Bezug auf Florian Kahllund plagen, in Mexiko im Mixed gemeinsam mit Lisa Unruh Zweiter. Dagegen kann Vizemeister SV Querum mit bester Formation in die Samstag in Leverkusen bei Gastgeber KKB Köln startende Saison in der Nordgruppe gehen. Auch der weitere Finalist Blankenfeld, der sich mit B-Kader-Schützin Isabel Viehmeier noch verstärkt hat, hat seine „volle Kapelle“ zur Verfügung. Dies gilt ebenso für Köln und Herne, aber auch die Aufsteiger Rheydt und Zierenberg. Die Liga, da sind sich alle Beteiligten einig, ist ausgeglichen wie nie, das Niveau in den letzten Jahren stetig gestiegen.

In der Gruppe Süd, die am Samstag beim BC Villingen-Schwenningen einsteigt, konzentriert sich die Frage, wann die Nationalschützen einsteigen, auf Welzheim und die BSG Ebersberg. Finalteilnehmer Ebersberg hatte Michelle Kroppen und Maximilian Weckmüller im WM-Rennen, Welzheim Camilo Mayr und, für Luxemburg startend, Jeff Henckels.

Da die Ausgeglichenheit im Süden geringer ist, zählen beide Teams ebenso zu den neuerlichen Finalanwärtern wie die weiteren Finalteilnehmer dieses Jahres, Villingen-Schwenningen und Tacherting mit Katharina Bauer (Foto), das Anfang des Jahres Gruppensieger geworden war. Doch eine Überraschung, etwa durch Vogel Östringen, ist keineswegs ausgeschlossen, ein Zähler fehlte den Schwaben im Februar zur Finalteilnahme. Spannend wird ebenfalls sein, wie sich die Aufsteiger, Rückkehrer SG Freiburg und die SGi Ditzingen mit Jonathan Vetter schlagen werden, der in Argentinien dem Deutschen Schützenbund den Bogen-Quotenplatz für die Olympischen Jugendspiele im kommenden Jahr in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires gesichert hatte.

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Quelle: DSB
Text: Harald Strier
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