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Weltmeisterschaften - Das komplette Dutzend und alle sechs Teams überstehen Qualifikation
Weltmeisterschaften - Das komplette Dutzend und alle sechs Teams überstehen Qualifikation

18.10.2017 – Der Einstieg ist dem kompletten deutschen Team bei den Bogen-Weltmeisterschaften in Mexiko City gelungen. Alle zwölf Einzelschützen mit dem Recurve- und Compoundbogen sowie alle sechs Teams erreichten nach der Qualifikation die erste Runde der Direktausscheidung. Für die beste Platzierung im Team von Cheftrainer Oliver Haidn sorgte einmal mehr Lisa Unruh (Berlin).

Die Olympia-Silbermedaillengewinnerin von Rio traf 664 Ringe mit ihren 72 Pfeilen und landete damit auf Rang acht des Klassements der Recurve-Frauen. Damit hat sie in den ersten beiden Ausscheidungsrunden ein Freilos und greift erst in der Runde der besten 32 in das Geschehen ein. Ihre Berliner Kollegin Elena Richter kam mit 647 Ringen auf Position 21 und schuf sich damit ebenfalls eine gute Ausgangsposition für die Direktausscheidung, indem auch sie ein Freilos in Runde eins hat. Michelle Kroppen (Straelen) musste nach 628 Ringen hingegen mit Rang 57 zufrieden sein. Sie wird sich in Runde eins mit Eliszabeth Rodriguez (Kuba) auseinander setzen müssen, die einen Rang vor ihr landete.

Das Frauenteam (Foto oben mit Trainerduo) landete mit der Summe der Einzelergebnisse auf Rang sechs und damit in der oberen Hälfte. Das deutsche Trio muss sich in Runde eins mit dem starken Team aus Russland auseinander setzen, um das gesteckte Minimalziel Viertelfinale zu erreichen.

Ein ähnliches Bild zeigte sich bei den Männern. Florian Kahllund, Fockbek,(mittleres Foto, rechts) und Maximilian Weckmüller (Kassel) schossen stark. Sie landeten mit 663 und 658 Ringen auf den guten Plätzen elf und 18, doch aufgrund der hohen Teilnehmerzahl von 120 Männern müssen sie schon in Runde eins an den Start. Florian Kahllund setzt sich mit dem 102. des Klassements, Modestas Sliauteris (Litauen), auseinander, Maximilian Weckmüller (mittleres Foto, links) bekommt es mit dem Belgier Ben Adriansen zu tun, dem 95. des Vorkampfes. Camilo Mayr, Berlin, (mittleres Foto, Mitte) landete bei seinem internationalen Comeback nach fünfjähriger Pause jedoch als 69. mit 635 Ringen in der zweiten Hälfte des Tableaus und trifft in Runde eins auf den 44. der Qualifikation, Taylor Worth aus Australien.

Von links: Maximilian Weckmüller, Camilo Mayr, Florian Kahllund
Von links: Maximilian Weckmüller, Camilo Mayr, Florian Kahllund

Die drei Männer landeten in der Mannschaftswertung auf Rang sieben. Die gute Ausgangsposition können sie nutzen, indem sie sich im Achtelfinale gegen China durchsetzen. Das Mixedteam bilden Lisa Unruh und Florian Kahllund, die jeweils besten Deutschen in der Einzelwertung. Sie wurden damit sogar Dritte hinter Südkorea und Taiwan und haben es im Achtelfinale zunächst mit Malaysia zu tun.

Die Weltmeisterin von 2013, Kristina Heigenhauser, war die Beste im deutschen Compound-Sextett (Foto unten mit Trainerduo). Die Deutsche Meisterin belegte nach 693 Ringen den neunten Platz, nur acht Ringe zurück hinter der Besten, Lokalmatadorin Linda Ochoa-Anderson. Damit hat sie ein Freilos für die erste Runde. Gleiches gilt für die Karlsruherin Velia Schall, die ebenfalls sehr gute 687 Ringe erzielte und damit auf Rang 26 landete. Janine Meißner (Schmitten) kam auf 675 Ringe und damit Platz 48. Sie muss in der ersten Runde ran gegen die 65. des Vorkampfes, Sofia Lourdes Paiz aus Guatemala.

In der Mannschaftswertung bedeuteten diese Resultate Platz zehn. Damit wird sich das deutsche Trio im Achtelfinale mit dem Siebten, Italien, messen müssen.

Deutsches Compound-Team
Deutsches Compound-Team

Nach der Einzelwertung lagen die beiden Bronzemedaillengewinner vom Weltcup in Berlin, Marcel Trachsel (Barnstorf) und Henrik Hornung (Großensee), dicht zusammen. Trachsel wurde mit 703 Ringen 16. und bekommt es in Runde eins mit Miguel Angel Flaquer Espaillat (Dominikanische Republik) zu tun, Hornung mit 701 Ringen 22. und trifft jetzt auf James Mason (Großbritannien), 91. der Qualifikation. Der WM-Teilnehmer von 2013, Sebastian Hamdorf (Blomnath), folgte mit weitem Abstand auf Rang 87 mit 679 Ringen. Er hat in der ersten Eliminationsrunde mit dem 26. des Vorkampfes, dem Kanadier Robert Nott, eine sehr schwere Aufgabe vor sich.

Als 15. schaffte es die Mannschaft in die Ausscheidungsrunde. Dort trifft das Trio auf den Zweiten der Qualifikation, die USA. Das Mixed-Team bilden Kristina Heigenhauser und Marcel Trachsel, die Neunte wurden und damit auf den Achten, Belgien, treffen.

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Quelle: DSB
Text: Harald Strier
Fotos: DSB

   
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