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WUC Bogenschießen: Durchwachsenes Ergebnis für das deutsche Team

07.06.2016 - Nicht ganz so erfolgreich wie erhofft, aber mit vielen spannenden, neuen Erfahrungen blickt das deutsche Team auf die Studierenden-Weltmeisterschaft (WUC) Bogenschießen zurück. Im mongolischen Ulaanbaatar landete das Recurve-Team auf Platz fünf, das Compound-Mixed-Team schloss auf dem neunten Rang ab.

Bereits in der Qualifikationsrunde konnten die deutschen Schützen ihre gute Form der vergangenen Monate vor der WUC, in denen sie die geforderten Normen zum Teil mehrfach erfüllt hatten, nur teilweise in den Wettkampf übertragen. Im Einzel-Wettbewerb waren dabei vor allem die Resultate von Christian Weiss (DSHS Köln) im Recurve und Janine Meißner (PH Heidelberg) im Compound erfreulich, die beide einen hervorragenden fünften Platz erzielten. Im Einzel-Finale ergab sich dann jedoch ein etwas anderes Bild. Während sich Maximilian Weckmüller (Uni Kassel) und Eric Skoeries (HU zu Berlin) im Recurve sowie Julian Scriba von der Uni Heidelberg im Compound steigerten, konnten Weiss und Meißner ihre Qualifikations-Platzierung leider nicht mehr bestätigen.

Besonders hervorzuheben ist das tolle Final-Resultat des Kassler Studenten Maximilian Weckmüller, der sich bei seinem ersten internationalen Wettkampf im Erwachsenen-Bereich über einen sehr gelungenen Einstand freuen konnte. Mit Platz fünf im Recurve Herren-Wettbewerb sicherte er sich die beste Einzelplatzierung der Deutschen Studierenden-Nationalmannschaft. Auch insgesamt zeigte die Recurve-Mannschaft eine gute Leistung und beendete das Turnier ebenfalls auf dem fünften Rang. Das Compound-Mixed-Team blieb hingegen etwas hinter den Erwartungen zurück. Sowohl in der Einzel- als auch in der Teamwertung schlossen die beiden deutschen Aktiven auf Platz neun ab.

Auch wenn die Studierenden-Nationalmannschaft auf bessere Platzierungen gehofft hatte, fällt das abschließende Fazit positiv aus. Das Team lobt die professionelle Organisation und Durchführung der WUC von Seiten des Veranstalters und blickt auf eine lehrreiche Woche zurück, in der es wichtige internationale Erfahrung sammeln konnte. „Die Stimmung im Team war sehr gut, alle Schützen haben sich diszipliniert und verantwortungsbewusst verhalten“, lobt der adh-Disziplinchef Bogenschießen Dr. Martin Cornils auch den zusammenhalt im Team. „Wir haben viele neue Kontakte geknüpft sowie den adh und unser Land würdig vertreten.“

Die WUC 2016 war vorerst die letzte Studierenden-Weltmeisterschaft im Bogenschießen. Da das Niveau der WUC Bogenschießen in den letzten Jahren stetig zugenommen hat, gehört die Sportart ab 2019 zum festen Kanon der Universiade-Disziplinen. Das bedeutet, von nun an werden die Wettbewerbe der Studierenden auf internationaler Ebene im Rahmen der Universiaden ausgetragen.

Wichtige Links

Text: Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband e.V. - www.adh.de
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