Werbung

artebo - Ein Streifschutz aus Süddeutschland geht um die Welt

Seit Jahrzehnten zählt der Streifschutz zum Equipment der Bogensportler. Die verschiedenen Hersteller veränderten das Design in all den Jahren nur um Nuancen. Das änderte sich 2008, als Nadja Christow-Rose aus Jettingen (Landkreis Böblingen) dem Streifschutz ein grundlegend neues und funktionelles Design gab. Die Marke artebo war geboren. 2012 brachte Camilo Mayr das Produkt zu den Olympischen Spielen nach London. Die internationalen Fachmedien berichteten über den neuen Streifschutz und heute liefert artebo jede dritte Bestellung in das Ausland. Kunden kommen aus Großbritannien, Neuseeland, Australien, USA, Finnland und aus vielen weiteren Ländern. Über die Jahre wurde das in Handarbeit hergestellte Produktsortiment erweitert. Auch fünf Jahre nach Gründung der Marke gilt die Philosophie „Klasse statt Masse“. Ich besuchte artebo, um einen Blick auf die noch junge Geschichte dieser innovativen Marke zu werfen.

Ihrem ersten Streifschutz schenken viele Bogensportler zunächst keine große Aufmerksamkeit. Sie kaufen einen Standardstreifschutz im Fachhandel und merken erst später im Training, dass die Bekleidung am Oberarm nicht die notwendige Sehnenfreiheit bietet. Der Streifschutz der Marke artebo mit dem eingesetzten Ärmel sowie die Armstulpen in verschiedenen Ausführungen bieten hier eine komfortable Lösung. Zudem werden die artebo-Produkte auf Kundenwunsch in Sondergrößen und mit individuellen Applikationen maßgeschneidert.

Schnittmuster im Atelier von artebo.
Schnittmuster im Atelier von artebo.

Die Erfolgsgeschichte der Marke artebo begann im Jahre 2008, als der Sohn von Markeninhaberin Nadja Christow-Rose seine ersten Trainingsstunden in einem Bogensportverein absolvierte. Weil die Sehne seines Bogens die Bekleidung streifte, wurde ihm eine eng anliegende Bekleidung für die nächsten Trainingsstunden empfohlen. Nadja Christow-Rose nähte ihrem damals neunjährigen Sohn den ersten Streifschutz aus einem hochelastischen Stoff mit einem fest eingesetzten Ärmel, der auch die Bekleidung am Oberarm dicht am Körper hielt. Sie war keine Bogensportlerin, orientierte sich nicht an den handelsüblichen Produkten und schuf so einen Streifschutz in einem neuen, funktionellen Design. Als ihr Sohn dann an der Kreismeisterschaft teilnahm, meldeten sich die ersten Interessenten für den bis dahin ungewöhnlichen Streifschutz. Dazu zählten insbesondere auch Sportlerinnen, die mit dem handelsüblichen Streifschutz nicht zu recht kamen. Nadja Christow-Rose reagierte auf die Nachfrage der Bogensportler und recherchierte über vier Monate nach dem idealen Stoff für den Streifschutz. Schließlich fand sie einen europäischen Hersteller für den hochelastischen Stoff sowie für das waschbare und abriebfeste Velourleder (Lederimitat), das seitdem in vielen Farbvariationen auf den Streifschutz genäht wird.

Aus der „Kunst (Arte) des Bogenschießens (bo)“ kreierte sie den Namen „artebo“ und ließ die neue Marke eintragen. Dann begannen ihre Vorbereitungen für den Besuch einer ersten Fachmesse, der Bogensportmesse in Eisenbach im Hochschwarzwald Anfang Juli 2009. 70 Produkte in einer kleinen Größenauswahl nähte sie über Monate in ihrem Atelier. Am ersten Messetag wurden die farbenfrohen Produkte von den überwiegend traditionellen Bogenschützen belächeltet. Für die junge Unternehmerin war das zunächst frustrierend. Am letzten Messetag schließlich, als Bogensportler direkt von einer Landesmeisterschaft kamen, zeigten sie sich sofort begeistert, erinnert sich Nadja Christow-Rose. Als dann das BOGENSPORT MAGAZIN im August 2009 eine Anzeige mit Produktabbildungen veröffentlichte, lief bei artebo die Telefonleitung heiß. Der niederländische Sportfotograf Dean Alberga veröffentlichte nach den Berlin Open 2010 Fotos vom artebo-Streifschutz und dann kamen erste Kundenanfragen aus Großbritannien und Australien. Es folgten weitere Veröffentlichungen, wie die des britischen Fachmagazins GLADE und BOW INTERANTIONAL im Juni 2011. Ein Jahr später trug Camilo Mayr den artebo-Streifschutz als Teilnehmer bei den Olympischen Spielen in London.

Individuelle Farben, Applikationen und Größen werden auf Wunsch der Kunden maßgeschneidert.
Individuelle Farben, Applikationen und Größen werden auf Wunsch der Kunden maßgeschneidert.

Weiterentwicklung der Produkte

Nadja Christow-Rose entwickelte später die Armstulpe, die am Bogenarm eng über der Kleidung getragen werden kann. Inzwischen selbst begeisterte Bogenschützin,  kreierte sie für ihre eigenen Bedürfnisse die Armstulpe mit integriertem Armschutz in einer langen und einer kurzen Version. Der Streifschutz ist seit 2013 auch in einem leichten Sommerstoff erhältlich. Nach vermehrten Anfragen von Bogensportlern aus den USA wird inzwischen auch ein ärmelloser Streifschutz hergestellt. Die Palette der Standardgrößen wurde im Laufe der Jahre erweitert. Für die Produktion in den Standardgrößen konnte artebo eine Näherei auf der schwäbischen Alb gewinnen. Dort  wird standortnah nach den eigenen Schnittmustern mit besten Funktionsmaterialien produziert. Die Stoffe der Classic-Kollektion werden eigens für artebo hergestellt, das garantiert über Jahre hinweg gleich bleibende Qualität. Sondergrößen, außergewöhnliche Farbvariationen, die Anbringung des Sportlernamens und spezielle Applikationen werden im Atelier von Nadja Christow-Rose nach Kundenwünschen gegen einen Aufpreis maßgefertigt. Bei Spitzensportlern besonders beliebt ist der Streifschutz mit der jeweiligen Landesflagge und mit Namensaufdruck, wie aktuell bei Schützen der britischen Juniorennationalmannschaft oder Sportlern aus der deutschen Para-Nationalmannschaft.

Weil sich die Fans der Marke auch Mützen, Sonnenhüte, gestrickte Beanies und Caps  wünschten, wurden inzwischen auch diese Produkte in das Sortiment aufgenommen.

Nadja Christow-Rose:
Nadja Christow-Rose: "Persönliche Beratung ist mir besonders wichtig!"

Verkaufsstandorte

„Die persönliche Beratung ist mir besonders wichtig, damit jeder Sportler ein Produkt in der idealen Passform erhält“, sagt Nadja Christow-Rose. Der Verkauf über die Online-Shops von Bogensporthändlern findet daher nicht statt. Kunden können die artebo-Produkte nur im Atelier in Jettingen, über die Website der Marke artebo oder bei ausgewählten Bogensporthändlern beziehen, die eine persönlicher Beratung garantieren. Bei jeder Bestellung werden die Maße des Kunden entgegengenommen und das individuell passende Produkt ausgewählt.

artebo im Internet: www.artebo.de

/GK

 

Unterstützen Sie die Redaktionsarbeit

Wenn Sie dieses Online-Journal regelmäßig nutzen und Ihnen die Informationen auf BOGENSPORT-EXTRA etwas wert sind, können Sie die Arbeit am Online-Magazin gerne unterstützen.

Klicken Sie auf den nachfolgenden Link und geben Sie Ihren Betrag in Euro ein.

Herzlichen Dank!

Werbung

Sporteinsteiger

Weitere Artikel

Training

Weitere Artikel
Werbung

Lifestyle

Weitere Artikel

archersONE setzt mit bedruckten T-Shirts, Hoodies, Taschen und Accessoires trendige Akzente im Bogensport. Lässige Hüllen für Smartphones sprechen alle...

Literatur

Weitere Artikel
Werbung