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Teil 4: Tipps aus dem Bundeskadertraining - Tuning

Bogentuning - Ende März 2014 reiste ein Expertenteam zum Bundesleistungszentrum nach Kienbaum. An fünf Tagen wurde das Equipment des Olympiakaders für die inzwischen begonnene Außensaison abgestimmt. Neben dem Tuning stand ein umfassendes Technik-, Wettkampf- und Athletiktraining auf dem Programm der Kaderathleten. In diesem Artikel stelle ich den Ablauf des Materialtunings vor.

Bundestrainer Oliver Haidn und Co-Bundestrainerin Natalia Butuzova hatten für diese Kadermaßnahme auch den Bundestrainer für Leistungsdiagnostik, Guido Rudolph, eingeladen. Das Institut für Angewandte Trainingswissenschaften Leipzig (IAT) entsendete Janine Blenke (Fachbereich Sportschießen) und Matthias Kindler (Fachbereich Messplatzentwicklung). Sie installierten eine Highspeed-Kamera mit der erforderlichen Beleuchtung sowie einen Superrechner mit 16 Festplatten für die Aufnahmen und die anschließende Auswertung. Als Experten für die Materialabstimmung waren Reinhard Kisselbach (Sherwood Herne) und Sebastian Rohrberg (SV Daulsen) vor Ort.

Beste Voraussetzungen bot die Leichtathletikhalle im Bundesleistungszentrum, in der sich eine 365 m lange Laufbahn befindet. So war es möglich, dass Sportler die 70 Meter-Distanz in eine Richtung der Halle trainierten, während andere Sportler zeitgleich im Rahmen des Tuningprozesses ihre Pfeile auf variable Distanzen in die andere Richtung der Halle schossen. Daneben blieb dann noch genügend Raum für Aufnahmen in der Highspeed-Anlage. Auf den Tischen der Halle war das Werkzeug einer kompletten Pfeil- und Bogenwerkstatt aufgebaut. Sehnengalgen, Pfeilschneidegeräte, Messinstrumente und spezielles Tuningwerkzeug lagen bereit.

Das Materialtuning und die Testverfahren wurden in der Reihenfolge durchgeführt, wie sie hier beschrieben werden.

Vermessung der Bögen

Jeder Kaderathlet besitzt zwei bis drei Bögen mit der typengleichen Materialkonfiguration. In Kienbaum sollten die Bögen der Sportler möglichst optimal eingestellt werden. Ein Augenmerk galt der Wurfarmausrichtung. Die Bögen wurden mit einem Beiter Multi Halter an einem Tisch befestigt. Mit Wurfarmschablonen wurde nun geprüft, ob die seitliche Ausrichtung der Wurfarme im optimalen Bereich lag. Bei dieser Methode wird die Sehne von hinten betrachtet und muss mittig durch die Markierungen der Wurfarmschablonen verlaufen. Andernfalls sind Korrekturen an der Wurfarmausrichtung erforderlich. Hoyt setzt für die Ausrichtung der Wurfarme schmale Distanzscheiben an der Wurfarmaufnahme ein, Win & Win nutzt beispielsweise ein Schraubsystem. Die optimale Einstellung kann nur erreicht werden, wenn das Mittelteil und die Wurfarme exakt grade sind. Das ist auch bei Hochleistungsbögen nicht immer der Fall. Außerdem zeigen Wurfarmpaare eines identischen Typs nicht selten ein differenziertes Verhalten im Auszug und in der Vorwärtsbewegung nach dem Lösen der Sehne. „Jeder Bogen ist einzigartig, das Auszugverhalten der Wurfarme individuell und das Tuning bleibt daher immer ein Kompromiss“, verdeutlichte Reinhard Kisselbach. 

Beim Ausrichten der Wurfarme wurde auch der Verlauf der Sehne in der Bogenmitte überprüft. Die Tuningexperten legten bei diesem Test einen EASTON Aluminiumschaft mit einem Spinewert von 2312 an das Bogenfenster an. Der Schaftdurchmesser entspricht exakt dem Ausschnitt des Bogenfensters von vielen Bogentypen. Wenn die Sehne den Schaft leicht berührt, liegt sie in der Mitte des Bogens. Andernfalls ist die Ausrichtung der Wurfarme noch einmal zu prüfen und gegebenenfalls zu optimieren.

Bogen mit schwarzen Wurfarm-schablonen im Beiter Multi Halter.
Bogen mit schwarzen Wurfarm-schablonen im Beiter Multi Halter.

Bei einem weiteren Test wurde ein speziell geprüfter Monostabilisator an das Mittelteil geschraubt, der exakt grade war, einschließlich dem eingesetzten Gewinde.  Wieder wurde der Bogen von hinten betrachtet, die Sehne in den mittleren Markierungen der Wurfarmschablonen fokussiert, und geprüft, ob der Stabilisator in der Bogenmitte verläuft. Mit dem Test wurden zwei technische Merkmale geprüft:

  1. Ist die Gewindebuchse im Mittelteil grade eingesetzt?
  2. Zeigt der Originalstabilisator die gleiche Ausrichtung oder ist der Stabilisator verzogen; ist das Gewinde im Stabilisator grade eingesetzt?

Der Buttonversatz wurde zum Beginn der weiteren Testverfahren so eingestellt, dass der Pfeil minimal links aus dem Zentrum lag (bei Rechtshandbögen). Der Buttondruck wurde auf eine mittlere Härte gestellt. Die Visiernadel wurde in ihrer seitlichen Ausrichtung über dem Pfeilschaft platziert.

Test für die richtige Buttonhärte

„Die Buttonhärte gibt die Flugrichtung des Pfeils vor. Es ist nicht möglich einen Pfeil abzustimmen, wenn der Federdruck des Buttons nicht passt“, sagte Sebastian Rohrberg. Daher begann er sein Testverfahren mit einer Überprüfung der Buttonhärte. Mit der zuvor eingestellten Ausrichtung des Pfeils und einer mittleren Buttonhärte schossen die Sportler abwechselnd auf 18 Meter und anschließend auf 70 Meter. Die seitliche Ausrichtung des Visiers wurde zunächst passend für die 18 Meter-Distanz eingestellt. Lagen beispielsweise die befiederten Pfeile beim anschließenden Schießen auf 70 Meter rechts neben dem Zentrum, wurde der Buttondruck erhöht (Rechtshand). Wenn nun beim nachfolgenden Test auf 18 Meter der Pfeil links neben dem Zentrum lag, wurde eine Korrektur an der seitlichen Visiereinstellung vorgenommen, bis der Pfeil auch hier wieder die Mitte traf. Dann wechselten die Sportler wieder auf die 70 Meter-Distanz und wiederholten diese Tests und Korrekturen, bis die Pfeile auf beiden Distanzen in der Mitte der Scheibe einschlugen.

Die richtige Steifigkeit des Pfeilschaftes

Während der jeweilige Sportler seine Pfeile schoss, beobachteten die Tuningexperten den Pfeilflug. Dabei stellten sie sich hinter den Sportler und bewerteten das Flugverhalten des Pfeils unmittelbar nach dem Verlassen des Bogens.

  • Bricht das Pfeilende nach rechts aus, ist der Schaft zu hart (Rechtsschütze)
  • Bricht das Pfeilende nach links aus, ist der Schaft zu weich (Rechtsschütze)
  • Bricht das Pfeilende nach oben aus, liegt der Nockpunkt zu hoch
  • Bricht das Pfeilende nach unten aus, liegt der Nockpunkt zu tief
Wie verhält sich der Pfeil unmittelbar nach dem Abschuss?
Wie verhält sich der Pfeil unmittelbar nach dem Abschuss?

Während die Beobachtung des Pfeilfluges mit befiederten Pfeilen durchgeführt wurde, erfolgte auch eine Testreihe mit dem Rohschaft. Nach ersten Tests auf 18 Meter schossen die Athleten in diesem Verfahren ihre befiederten und unbefiederten Pfeile bis zu 70 Meter. Bewertet wurde die Trefferlage des Rohschaftes im Verhältnis zu den befiederten Pfeilen.

  • Liegt der Rohschaft links, ist der Schaft zu steif (Rechtsschütze)
  • Liegt der Rohschaft rechts, ist der Schaft zu weich (Rechtsschütze)
  • Liegt der Rohschaft hoch, liegt der Nockpunkt zu tief
  • Liegt der Rohschaft tief, liegt der Nockpunkt zu hoch

Korrekturen der Steifigkeit der Schäfte wurden durch die bekannten Methoden vorgenommen, z.B. Kürzung der Schäfte für steifere Pfeile, schwerere Spitzen für weichere Pfeile, Korrektur des Zuggewichts nach oben oder unten, etc. „Die Reduzierung der Sehnenstränge ist kein probates Mittel, da Sehnen mit wenigen Strängen sehr empfindlich reagieren“, erklärte Rohrberg.

Prüfung des Pfeilversatzes

Der sogenannte Walk Back-Test wurde eingesetzt, um die seitliche Ausrichtung des Pfeilschaftes im Bogenfenster zu prüfen. Auf einer Scheibe war durch den Zielpunkt eine vertikale Linie gezogen. In Abständen von drei Metern waren Markierungen am Hallenboden gesetzt. Die Sportler schossen nun ihre befiederten Pfeile. Sie starteten ab der Sechs-Metermarkierung und gingen für die folgenden Pfeile jeweils drei Meter zurück, bis sie die 24-Metermarkierung erreicht hatten. Die Trefferlage der Pfeile wurde in einem Analyseblatt zum Walk Back-Test notiert. „Wurde der Test für die Ermittlung der Buttonhärte im Vorfeld korrekt durchgeführt, kann sich bei diesem Testverfahren zum Pfeilversatz keine diagonale Trefferlinie ergeben“, erläuterte Sebastian Rohrberg. Der Pfeilversatz wurde mit der seitlichen Ausrichtung des Buttons so eingestellt, dass die befiederten Pfeile auf allen Testdistanzen exakt mittig lagen.

Trefferlage der Pfeile im Analyseblatt zum Walk Back-Test.
Trefferlage der Pfeile im Analyseblatt zum Walk Back-Test.

Clearance-Test in der Highspeed-Anlage

Nach Abschluss dieser ersten Tests folgten Highspeed-Aufnahmen. Bei dem Testverfahren zur Überprüfung der Pfeilfreiheit am Bogenfenster (Clearance) war die Kamera frontal über dem Zielpunkt montiert. Aufgenommen wurde das Verhalten des Pfeils beim Passieren des Bogenfensters. Die Aufnahmen zeigten, dass nach dem Lösen der Sehne ein kurzer Reflex des Pfeilschaftes gegen den Button erfolgt. Anschließend bog sich der Pfeilschaft über die gesamte Länge und entfernte sich im Bereich der Biegung vom Bogenfenster. Das Pfeilende bewegte sich nahe am Bogenfenster. Die Experten achteten penibel darauf, dass weder Schaft noch Federn des Pfeils gegen das Bogenfenster oder die Pfeilauflage schlugen. Die geringste Berührung einer Feder mit dem Finger der Pfeilauflage genügte den Experten, um Korrekturen an der Bogenkonfiguration vorzunehmen. Erst wenn die Pfeilfreiheit beim Abschuss festgestellt wurde, erfolgte das nächste Testverfahren.

Reinhard Kisselbach in der Auswertung der Highspeed-Aufnahmen.
Reinhard Kisselbach in der Auswertung der Highspeed-Aufnahmen.

Test zum Flugverhalten in der Highspeed-Anlage

In einem weiteren Testverfahren wurde die Highspeed-Kamera hinter dem Schützen positioniert. Aus dem Aufnahmewinkel konnte der Pfeilflug vom Verlassen des Bogens bis zum Einschlagen auf die Scheibe gefilmt und später analysiert werden. Mit Hilfe der Analysesoftware wurde eine grafische Achse von der Pfeilspitze (vor dem Lösen der Sehne) bis zum späteren Einschlagpunkt des Pfeils gezogen. Anschließend wurden die Schwingungspunkte des Pfeilschaftes auf dieser Achse sichtbar. Exakt konnte so ermittelt werden, ob sich die Schwingungspunkte des Pfeilschaftes auf der Achse bewegten. Pfeile, die mit dem hinteren Schwingungspunkt die Achse nach rechts oder links verließen, wurden in ihrer Steifigkeit korrigiert.

Gruppen ausschießen

Nach diesem Testverfahren folgte das Ausschießen von Pfeilgruppen auf 70 Meter. Dabei wurden  immer wieder leichte Veränderungen am Material vorgenommen, wie beispielsweise Korrekturen am Button oder am Nockpunkt. Der Durchmesser der Pfeilgruppen wurde vermessen. Letztlich wurden die Einstellungen übernommen, die zur besten Pfeilgruppierung führten.

Übertragung der Einstellungen auf den Ersatzbogen

Die Tests wurden jeweils mit allen Bögen eines Sportlers durchgeführt. Verschiedene Einstellungen wie die Buttonhärte und das Zuggewicht wurden auf den Ersatzbogen übertragen. Das Prinzip war recht simpel. Beispielsweise wurde der Seitenversatz des Buttons vermessen. Bei der Übertragung der Buttonhärte wurden beide Buttons gegeneinandergedrückt und die Federspannung so eingestellt, dass sich die Buttonköpfe gleichmäßig eindrückten. Für die Zuggewichtsvermessung wurde eine digitale Zuggewichtswaage eingesetzt. Bei der Übertragung des Zuggewichts verließen sich die Experten nicht auf die Messgenauigkeit der digitalen Zugwaage. Sie nutzten stattdessen eine einfache Methode. Die Sehnen beider Bögen waren im Bereich der Nockpunkte miteinander verbunden. Dann wurden sie mit eingesetzten Pfeilen ausgezogen und darauf geachtet, dass beide Klicker gleichzeitig fielen. Bis die Zugewichtsübertragung erfolgreich umgesetzt war, erfolgten zudem zahlreiche Korrekturen des Zuggewichts über die Tillerschrauben.

Übertragung des exakten Zuggewichts auf den Ersatzbogen.
Übertragung des exakten Zuggewichts auf den Ersatzbogen.

Besonderheiten zur Tillerdifferenz

Die Mitte des Sportbogens liegt im tiefsten Punkt der Griffschale (Pivot). Die Wurfarme sind unterschiedlich stark ausgeprägt. Dieses Konstruktionsmerkmal der modernen Sportbögen soll garantieren, dass beide Wurfarme nach dem Lösen der Sehne synchron anschlagen und die höchste Energieentfaltung im Bereich des Nockpunktes und der Pfeilauflage liegt (Energielinie des Bogens). Der statische Tiller  wird als Messgröße zwar erfasst, ist aber kein entscheidendes Kriterium für das synchrone Anschlagen der Wurfarme. Entscheidender ist hier schon die Zunahme der Tillerdifferenz im Vollauszug. Diese sollte sich um acht bis 12 mm erhöhen . Diese Tillerdifferenzzunahme findet seine Ursache im Biegeverhalten der Wurfarme und kann nicht mit Hilfe der Tillerschrauben korrigiert werden. Sebastian Rohrberg ergänzte, dass seinen Erfahrungen nach, das Gewicht der Wurfarme eine bedeutende Rolle spielt. Ist beispielsweise am Ende einer der beiden  Wurfarme der Lack um wenige Gramm stärker aufgetragen, wird der Wurfarm in der Vorwärtsbewegung träger und das höhere Gewicht nimmt so Einfluss auf die Vorwärtsbewegung des Wurfarms nach dem Lösen der Sehne. Entgegen theoretischer Darstellungen schossen in der Vergangenheit internationale Top-Athleten statische Tiller im Bereich von unter Null. Andere Spitzenathleten schossen Bögen, bei denen die Wurfarme vertauscht eingesetzt waren, also ein unterer Wurfarm in der oberen Wurfarmtasche des Mittelteils steckte. Diese sonderbaren Konfigurationen werden mit dem Ziel eingesetzt, die Synchronität der Wurfarmbewegung herzustellen.  Schlagen die Wurfarme synchron an, zeigt sich das in der Highspeed-Aufnahme. Voraussetzung ist eine ausgeschossene Nockpunktüberhöhung sowie ein Pfeilschaft mit einem idealen Spine. Dieser Pfeil hebt sich unmittelbar nach dem Lösen der Sehne nach oben an, verliert dabei den Kontakt zum Finger der Pfeilauflage, und passiert das Bogenfenster, ohne weiteren Kontakt. Zeigt sich hingegen bei der Aufnahme, dass das Schaftende des Pfeils nach unten gerissen wird, liegt ein Indiz vor, dass die Wurfarme nicht synchron arbeiten. Im ungünstigsten Fall touchiert das Schaftende die Pfeilauflage und der Pfeilflug wird beeinträchtigt. An dieser Stelle wird auf den Testbericht zur Casio Exilim-Kamera hingewiesen, mit der ambitionierte Sportler Highspeed-Aufnahmen anfertigen können (vgl. Mit Highspeed ins Pfeil- und Bogentuning - Die Casio Exilim EX-ZR400 im Praxistest).

Bogentuning als fortwährender Prozess

Leichte Veränderung der Druckverhältnisse in der Griffschale oder eine veränderte Belastung der Zugfinger an der Sehne nehmen beispielsweise Einfluss auf den Tuningprozess. Reinhard Kisselbach verdeutlichte, dass das Bogentuning ein fortwährender Prozess ist. Über die gesamte Saison müssen die Tests zum Equipment wiederholt werden, damit auf minimale Veränderungen der Schießtechnik reagiert werden kann.

Pfeilschäfte werden angepasst.
Pfeilschäfte werden angepasst.

Die Messlatte wurde auf ein neues Maß gesetzt

Auch das Technik- und Wettkampftraining standen auf dem Programm in Kienbaum. Bundestrainer Oliver Haidn fertigte im Rahmen der Leistungsdiagnostik Videoaufnahmen von der Schießtechnik der Athleten an. Mit der Sportanalysesoftware Dartfish untersuchte er Gelenkwinkelstellungen und die Bewegungskonstanz. Individuelle Techniken wurden optimiert. Am fünften Tag der Kadermaßnahme folgte ein Wettkampftraining. Mit Zeitvorgaben wurden Stresssituationen erzeugt. Nach drei Durchgängen mit je 36 Wertungspfeilen auf 70 Meter folgten Finalschießen. Florian Kahllund präsentierte beim dritten Durchgang 351 Ringe (1. Durchgang 342, 2. Durchgang 340). Das Top-Ergebnis bewertete Kahllund relativ nüchtern: „Mit jeweils 60 Ringen in den letzten beiden Passen hatte ich ein wenig Glück, sonst hätte ich meinen Schnitt gehalten.“

Wettkampftraining in Kienbaum.
Wettkampftraining in Kienbaum.



Die geschossenen Pfeilzahlen und das Athletiktraining zeigten in Kienbaum, dass die sportlichen Anforderungen an den Bundeskader mitunter sehr hoch sind. Und trotzdem standen die Sportler abends nach Trainingsende bis 22.00 Uhr in der Sporthalle, arbeiteten am Equipment und trainierten die 70 Meter-Distanz. Vor der Abreise am fünften Tag der Kadermaßnahme folgten im Rahmen der Testbatterie ein weiterer Lauftest sowie die Abschlussbesprechung. Eine Woche später saßen die Trainer und Athleten bereits im Flugzeug auf dem Weg nach Antalya. Ein Trainingscamp mit anschließendem Wettkampf sollte folgen.

Fazit

Dieser Artikel beschreibt eine Möglichkeit des Pfeil- und Bogentuning im Spitzensport. Die Athleten verfügen über eine Schießtechnik, mit der sie präzise Pfeilgruppen auch auf weite Distanzen schießen. Freizeitsportler, die noch keine exakten Gruppen schießen können, sollten zunächst mit der Grundeinstellung ihrer Bögen arbeiten und ihre Schießtechnik trainieren.Das Feintning beginnt erst im leistungsorientierten Bogensport. Sportler, die in ihren Fähigkeiten und Leistungen fortgeschritten sind, eine Qualifikation zur Landes- oder Deutschen Meisterschaft vor Augen haben, können sich jedoch an den beschriebenen Tuningmethoden orientieren.

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Text: GK

 

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